06.08.2009 Neues aus meinem Leben 6 Kommentare

Arachnophobiali

Wer mich kennt weiß, dass ich auf Spinnengetiers seeehr schlecht zu sprechen bin. Ich hasse diese ekelhaften, achtbeinigen, sechzehnäugigen, behaarten, hässlichen Wesen, wohl direkt aus der Hölle! Ihr erinnert euch:

Gestern war es also wieder soweit. Ich wollte dem spinnenden Völkchen an meinem Schlafzimmer- und Küchenfenster endlich Einhalt gebieten (diese Monster haben sich an jede Fensterecke niedergelassen) und habe kurz überlegt: “Ok, eigentlich ist es ja nützlich, daß sie da sind – denn so halten sie auf recht wirkungsvolle Weise allerlei Mückenviecher auf, die versuchen die Casa di Bakhshandeh zu infiltrieren.” Doch gleich darauf dachte ich mir: “Ach fuck it, ich werde meine Erzfeinde zerstören! Waffenstillstand und Synergieeffekte zwischen Mensch und Tier? Niemals! Wir sind die überlegene Spezies und haben somit das Recht, alles was unter uns ist auf diesem unserem Planeten, zu versklaven und oder zu töten. So machen wir das schon immer.” Schluss. Aus. Äpfel.

Habe mir also unseren grünen Plastik-Muckenklatscher geschnappt (ironischerweise sieht das Ding aus wie ein Spinnennetz, mit ner dicken fetten Spinne in der Mitte!), Fenster aufgerissen und “versucht” die Spinnen aus ihrem Netz zu reissen, damit sie runterfallen (ich wohne im dritten Stock). Panische Angst und Hyperventilation waren Anzeichen meiner Angst, die Spinnen könnten sich mit einem beherzten Sprung auf meinen Arm und Flucht in meine Achselhöhe, versuchen zu retten. Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Panik mir die Kehle zuschnürte! Aber irgendwie habe ich es am Ende tatsächlich geschafft, diese Mistviecher abzuschütteln (ich hoffe sie haben sich nicht einfach nur unter das Fensterbrett geschwungen und planen nun ihre furchtbare Rache!).

Obwohl ich immer wieder feige Kreischlaute von mir gegeben habe, müsste diese Aktion den Nachbarn nicht aufgefallen sein. Was der Judith jedoch aufgefallen ist, war dann meine Schreckhaftigkeit und das Zusammenzucken, die nächsten 15 Minuten lang, in denen ich mich auf versteckte Spinnen am Körper untersucht habe (alles sauber – hoffe ich. Ich glaube, ich schau gleich nochmal nach).

Meinen vorherigen Versuch, die Spinnen mit Deo vom Fenster zu sprühen, verschweige ich jetzt lieber. Denn das hat den verdammten Viechern gar nichts ausgemacht. Aber wenigstens haben sie dann gut gerochen.

Heute werde ich gleich nach Feierabend zuhause schauen, ob ich immernoch spinnenfreie Fenster habe, oder ob ich einen Kammerjäger engagieren werde (verdammt, es sind 3 – 5 Spinnchen, ich bin nur Einer). Wünscht mir Glück!

6 Kommentare zu “Arachnophobiali”

  1. jalal sagt:

    wie süß schreit der ali :)

  2. Bert sagt:

    Hi Ali Reza, mich gruseln die Viecher auch, finde sie dennoch faszinierend. Ich habe mal eine große Sinne im Waschebecken gehabt und konnte sie nicht daraus entfernen. Weisst Du, mit welcher Substanz ich sie wirkungsvoll – und wohl human – getötet habe? Probiert habe ich es zuerst mit einem Insektenspray. keine Reaktion. Als ich sie mit Schnaps in einer Blumenspritze besprühte, hat sie schnell ihr Leben ausgehaucht. Und wahrscheinlich durch den Vollrausch auch schmerzfrei für sie. Ist aber schon hart, wenn man mal sieht, wie giftig Alkohol eigentlich ist.
    Gruß, Bert

    • Ali Reza sagt:

      Lol, der gute Schnaps! Aber wenn’s hilft und den Spinnchen vorher noch n wildes Besäufnis beschert, hehehe… Aber ich werd mir für solche Fälle in der Zukunft wohl einen Flammenwerfer zulegen. Yeah, that should be totally apopriate! ;)

  3. Judy sagt:

    Hello Mr. Eko!
    sorry dass ich dir nicht geholfen habe, aber schliesslich bin ich ja die Prinzessin die von ihrem Prinz mit wallender Mähne und weissem Ross beschützt und verteidigt werden muss. Stimmt etwa nicht? *KREISCH*
    Mr Lowa Lowa – Judy

  4. Martn sagt:

    Hey Al,
    ich find die alten Arachno-Videos so schon geil – hab mir grad deinen Beitrag im Kopfkino angeschaut: Hammer! :D

    Bis bald mal wieder!!!!
    Martn

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