09.09.2009 Freunde, Musik, Neues aus meinem Leben Keine Kommentare

Love is a resistance

Guten Tag die wehrten Damen und Herren. Und was für ein schöner Sommertag! Draussen scheint die Sonne, es duftet nach Ahornblättern und wenn man mit dem Hund auf den Weinbergen spatzieren geht, kann man das Meer und immer wieder ein paar Schiffe am Horizont sehen. Einfach herrlich.

Ok, das mit dem Meer am Ende war gelogen. Schön wär’s aber. Tja… am Meer wohnen… *seufz* Das ist für mich so ziemlich der höchste Luxus, den man sich im Leben vorstellen kann. Irgendwan Leute, …irgendwann. Irgendwann klicke ich auf diesen Beitrag und denke mir – ach wie süß, damals hatte ich es mir noch so sehr gewünscht. Dann klappe ich mein Notebook zu und gehe durch meinen Garten mit exotischen bunten Pflanzen, laufe ein wenig durch den heissen Sand und schliesslich eine Runde Surfen. Am Meer. Vor meiner Haustür. So wird das sein, Freunde.

Zur Zeit jedoch sitze ich in Weinstadt (was auch gar nicht mal so schlecht ist) und genieße die neue Platte “Resistance” von “Muse”, die wieder mal wirklich gut, interessant und sehr abwechslungsreich geworden ist (auch wenn mich manche Passagen kurz an “Queen” erinnern. Ich hasse “Queen”). Vorher habe ich die neue “Porcupine Tree” angehört “The Incident”, aber wahrscheinlich muss die noch zünden, nach ein paar Hördurchgängen (wie das eben so ist bei progressiver Musik). Beim ersten Durchlauf konnte sie noch nicht so ganz überzeugen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die “Fear of a blank planet” jemals noch zu überbieten ist. Das war / ist ein Meisterwerk für die Ewigkeit.

Am Wochenende war ich auf dem “30sten” von meinem guten Freund Joel und habe viele alte Freunde, die man so von früher kennt, wiedergetroffen. Ist immer wieder nett! Was nicht so nett war: dass eine ganz spezielle Person, mit einer anderen speziellen Person (ein “Hänger”, Taugenichts, Loser, Mongo, kurz: Vollidiot) so dreist war, dort gegen später aufzutauchen, nachdem er es sich in unserem bzw. seinem früheren Freundeskreis, mit lächerlichsten Aktionen total versaut hatte. Einfach unverschämt: “Wo es was gibt, wird hingegangen.” Ohne Geschenk und höchstwahrscheinlich auch ohne Einladung, klar.

Als ich ihn wieder gesehen habe und mitansehen musste, dass er so tat, als würde er meinen Hund (der sich total freute ihn wiederzusehen) gar nicht bemerken würde (obwohl dieser ihn überschwenglich begrüsste und links liegengelassen wurde – verdammt, es ist nur ein kleiner Hund, der sich da total freut – streichel ihn oder schau ihn wenigstens mindestens einmal an, du herzloses Stück!), wusste ich wieder genau Bescheid. Da hat sich nichts geändert. Immer noch die gleiche Person wie früher. Kam zu spät, weil sein Hängerfreund natürlich nicht vorher aus dem Haus gekommen war (Manche Leute scheitern nun mal auch an den billigsten Tasks des Lebens) und dann sich uneingeladen in die Menge stellen, seine Dose Jacky-Cola schlürfen, sich am Büffet bedienen und immer das selbe Blabla wie immer erzählen. Einfach typisch… und hilfreich für mich – ich hatte nämlich schon schwache Momente, wo ich sentimental wurde und erneut Kontakt aufnehmen wollte, einfach der alten Zeiten und der dicken frühen Freundschaft wegen. Aber jetzt weiß ich: Es lohnt wirklich nicht. Da ist nichts mehr zu machen. Das Schlimme an der Geschichte ist aber wohl, dass diese Person gar nicht begreifen kann, warum ich und meine Freunde uns so über ihn aufregen. Na ja… “Case closed”.

Ich glaube ich muss mal demnächst mit dem Gastgeber im Privaten über die Party an sich reden. Bin schon (für meine Verhältnisse) recht früh gegangen – das fand er nicht so schön und konnte seine Enttäuschung, die ihm ins Gesicht stand, auch gar nicht verbergen. Sorry! Das nächste Mal gehe ich alleine hin und bleibe bis zum Schluss, wenn das totale Chaos ausbricht, hihihi…

Hmm, was gibt es sonst noch so? Mein PC gibt langsam aber sicher den Geist auf (wo bekomme ich jetzt Geld für einen neuen Rechner her?), der Papierkram eröffnet mir dauernd neue Beiträge, die ich noch zahlen muss (wo bekomme ich jetzt ca. 2500 Euro her?) und Steuererklärung ausfüllen ist auch nicht gerade meine Lieblingsaufgabe. Aber wie meine Mutti (aus den Staaten) gestern am Telefon sagte: “Das ist alles nur Geld. Andere Leute wünschten sich, sie hätten nur Geldprobleme. Das geht vorbei.” Meine Mutti ist eine weise Frau.

Am Ende meines Artikels bleibt erneut nur die Frage an alle: Hat jemand einen Proberaum für mich?! Ich suche und suche und suche und finde hier nichts in der Umgebung. Ich hätte da zwar was, das kostet aber ca. 220 Euro (wo bekomme ich… ihr wisst schon) und das ist eine Menge Zaster für einen Einzelmusiker.

Hmm… “Zaster” – sagt das heutzutage noch jemand?! Das ist ja wie “Hoppsassa” oder “Gehabt euch wohl!”. Ah, tolles Stichwort für das Artikel-Outro…

Gehabt euch wohl! Euer Dr. Alfred Van Doom.

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